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Ausbildung von Nachwuchskräften und Personalbeschaffung

Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden

­Swisscom bekennt sich zum internen Arbeitsmarkt und investiert gezielt in eine auf Fähigkeiten ausgerichtete Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Sie schreibt den Grossteil ihrer Vakanzen zunächst intern aus oder versucht, offene Stellen mit Personen aus Talentförderungsprogrammen zu besetzen. Werden neue Mitarbeitende eingestellt, so setzt Swisscom auf Personen, die mit Einsatz und Leidenschaft Kunden begleiten und die Zukunft der vernetzten Welt mitgestalten wollen. An sämtlichen Geschäftsstandorten in der Schweiz achtet Swisscom darauf, in erster Linie Personen einzustellen, die in der Region ihres Arbeitsortes wohnen und daher mit den Gepflogenheiten ihrer Kunden bestens vertraut sind.

Hochschulpraktikanten und Trainees

Swisscom steht in intensiven Kontakten zu den Eidgenössischen Hochschulen, zu Universitäten und Fachhochschulen. Sie tauscht sich dadurch kontinuierlich mit Forschern und Entwicklern im Bereich der Digitalisierung der Schweiz aus und gewinnt talentierte, hoch motivierte Hochschul­absolventen als Mitarbeitende. Der Auftritt an Rekrutierungsmessen und weitere Formen der Zusammenarbeit – beispielsweise im Rahmen von Forschungsaufträgen oder Gastvorlesungen – erlaubt es Studierenden, Swisscom und ihre Aktivitäten kennenzulernen und im Rahmen einer praxis­orientierten Bachelor- oder Masterarbeit beziehungsweise eines Praktikums schon während des Studiums erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Der Berufseinstieg nach erfolgreich abgeschlossenem Studium führt bei Swisscom entweder über das Traineeprogramm, ein Hochschulpraktikum oder den Direkteinstieg in eine Juniorfunktion. 80% der Teilnehmenden am Traineeprogramm sind im Berichtsjahr Frauen. Dies bestätigt den Trend der vorangehenden Jahre, in denen Swisscom jeweils rund 50% weibliche Trainees rekrutiert hat. In den letzten zwölf Monaten haben zudem 97 Personen ein Praktikum bei Swisscom begonnen.

Berufsbildung

Im August 2016 haben 280 junge Berufseinsteiger ihre Lehre bei Swisscom in sieben unterschied­lichen Berufen abgeschlossen. Erfreulicherweise wurde die schweizweit beste individuelle praktische Abschlussarbeit (IPA) in einem ICT-Fach bereits zum zweiten Mal in Folge von einem Swisscom Lernenden eingereicht. Von den 124 ICT-Lehrabgängern per Ende Juli 2016 beschäftigte Swisscom rund die Hälfte direkt weiter.

Ebenfalls im August 2016 haben 325 Jugendliche ihre Lehre bei Swisscom begonnen, davon 153 in den ICT-Berufen Mediamatik und Informatik. Dem grossen Bedürfnis nach Media-Designern kommt Swisscom mit dem neuen Lehrangebot für Interactive-Media-Designer nach. So haben 2016 erstmals fünf Interactive-Media-Designer ihre Lehre bei Swisscom begonnen.

Ende 2016 waren bei Swisscom rund 940 Lernende tätig: davon 855 Lernende in technischen und kaufmännischen Lehrberufen bei Swisscom selbst, weitere 81 bei der Tochtergesellschaft cablex. Das Ausbildungsmodell von Swisscom ist auf Selbständigkeit und Eigenverantwortung ausgerichtet. Lernende gestalten ihren Ausbildungsplan gemäss ihren Schwerpunkten aktiv mit, indem sie sich alle drei bis vier Monate um einen neuen Praxiseinsatz innerhalb des Unternehmens bewerben und sich dort weitere Kompetenzen aneignen.

Beschaffung von Personal im Ausland

Als Schweizer Unternehmen bekennt sich Swisscom zum Werk- und Arbeitsplatz Schweiz. Zur Rekrutierung von IT-Fachspezialisten ist Swisscom allerdings darauf angewiesen, auf dem euro­päischen Arbeitsmarkt präsent zu sein. Das gilt namentlich für die Rekrutierung von Grenzgängern beziehungsweise für die Aktivitäten in der Westschweiz. Swisscom ist bereit, sofern erforderlich, mit in- oder ausländischen Rekrutierungspartnern zusammenzuarbeiten. Bedingung für eine Zusammenarbeit ist, dass die betreffenden Partner die unternehmenseigenen Vorgaben von Swisscom erfüllen. Diese Vorgaben umfassen die Zusammenarbeit, die lokalen Gesetzgebungen hinsichtlich der Arbeitsvermittlung und die Arbeitsgesetzgebung sowie die Nachhaltigkeit.

Lohngleichheit

­Swisscom will faire, marktgerechte Löhne zahlen und sorgt für Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern. Ihr Lohnsystem ist so aufgebaut, dass gleiche Löhne für gleichwertige Aufgaben und Leistungen entrichtet werden. Zu diesem Zweck sind die einzelnen Funktionen gemäss ihren Anforderungen in Job Levels eingestuft. Jedem Job Level ist ein dem Marktlohn entsprechendes Lohnband zugeordnet. Das Lohnband gibt die Bandbreite für die Entlöhnung gleichwertiger Auf­gaben vor. Innerhalb der Bandbreite erfolgt die Lohnbestimmung anhand der Leistung der einzelnen Mitarbeitenden. Im Rahmen der Lohnrunde passt Swisscom die Löhne von Mitarbeitenden mit einer besseren Leistung und einer tieferen Lage innerhalb des jeweiligen Lohnbands über­durchschnittlich an. Dies führt zu einem kontinuierlichen Ausgleich allenfalls bestehender Lohn­differenzen. Zudem prüft Swisscom bei der Umsetzung der Lohnrunde, ob innerhalb der einzelnen Organisations­einheiten Unterschiede zwischen Frauen- und Männerlöhnen bestehen, und nimmt bei Bedarf gezielt Korrekturen vor.

Ebenso untersucht Swisscom anhand des Lohngleichheitsinstruments des Bundes (Logib) periodisch die Lohnstruktur auf Unterschiede zwischen den Löhnen von Männern und Frauen. Die bis­herigen Untersuchungen (zuletzt 2016) haben geringe Lohnunterschiede an den Tag gebracht, die deutlich unter der Toleranzschwelle von 5% liegen.

Siehe unter www.lohngleichheits​dialog.ch

Wahrung der Menschenrechte im Swisscom Konzern

Die Wahrung der Menschenrechte ist für Swisscom integraler Bestandteil der Unternehmens­kultur. Innerhalb des Swisscom Konzerns sind keine oder nur sehr geringe Risiken für Menschenrechtsverletzungen bekannt. So verfügt Swisscom über 18’372 Vollzeitstellen in der Schweiz und 2’468 Vollzeitstellen in Italien, bei denen keine Menschenrechtsrisiken fest­gestellt worden sind; ferner 287 Vollzeitstellen ausserhalb der Schweiz und Italien, mehrheitlich in der Europäischen Union oder in OECD-Ländern, bei denen ebenfalls keine oder nur sehr geringe Risiken vorliegen. In den von Ratingagenturen aufgeführten «Risikoländern» (so etwa Rumänien, Malaysia und Süd­afrika) beschäftigt Swisscom kein Personal. Zudem erbringen Swisscom Mitarbeitende ausserhalb der Schweiz und Italien nur Dienstleistungen, sind also nicht in der Produktion beschäftigt. Daher erkennt Swisscom keinen Bedarf für ein konzerneigenes Managementsystem für Risiken, welche die Verletzung der Menschenrechte betreffen.

Risiken sieht Swisscom bei Lieferanten. Darum hat das Unternehmen bei ihren Lieferanten ein Risiko­managementsystem aufgebaut.

Swisscom wendet zudem eine Einkaufspolicy an, die auf Basis der Norm SA 8000 klare Anforderungen an ihre Lieferanten hinsichtlich der Wahrung der Menschenrechte stellt.