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Die CO2-Emissionen von Swisscom

Swisscom führt ein Treibhausgasinventar, veröffentlicht ihre Emissionen nach anerkannten Standards (ISO 14064) und lässt sie extern verifizieren. Sie unterteilt ihre CO2-Emissionen nach der Definition des Greenhouse Gas Protocol (GHG) in Scope 1 (direkte Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energien für Heizung und Mobilität oder aus Kältemitteln), Scope 2 (indirekte, durch ein­gekaufte Energien verursachte Emissionen) und Scope 3 (alle anderen indirekten CO2-Emissionen, beispielsweise in der Lieferkette).

WSGE_DP_GR_CO2Emissionen

CO2-Bilanz nach Scope 1, 2 und 3 des Greenhouse Gas Protocol (GHG):

  • Emissionen nach Scope 1: Der direkte Verbrauch von fossilen Energieträgern hat 2016 bei Swisscom 15% des gesamten direkten Energieverbrauchs betragen (Vorjahr 17%). Die CO2-Äquivalent-­Emissionen nach Scope 1 aus fossilen Energieträgern verringerten sich seit dem 1. Januar 2010 um 22,0% und betrugen 2016 ohne Klimakorrektur 19’837 Tonnen CO2-Äqui­valent. Davon entfielen 55% auf Treibstoffe und 45% auf Brennstoffe. Zusätzlich betrugen die von Scope 1 berücksichtigten Emissionen aus Kältemitteln 220 Tonnen (Vorjahr 503 Tonnen). Swisscom erfasst keine Emissionen aus SF6-Verlusten elektrischer Transformatoren und -stationen, denn diese Anlagen werden nicht von Swisscom kontrolliert.
  • Emissionen nach Scope 2: Swisscom weist neu ihre Scope-2-Emissionen vor und nach Kompensation auf. Die CO2-Äquivalent-Emissionen aus dem Stromverbrauch vor Kompensation betrugen 2016 9’576 Tonnen CO2-Äquivalent (location-based-Ansatz) beziehungsweise 0 Tonnen CO2-Äqui­valent nach Kompensation mit Marktinstrumenten (das heisst Zertifikaten; market-­based-­Ansatz). Nach Scope 2 fielen für Swisscom 2016 folglich keine CO2-Emissionen aus dem Stromverbrauch an, jedoch ein Anteil von 826 Tonnen CO2-Äquivalent aus Fernwärme.
  • Emissionen nach Scope 3: Swisscom hat ihre Treibhausgasemissionen nach praktisch allen Kategorien von Scope 3 ermittelt (1, 2 und 4 Lieferkette; 3 Bereitstellung von Energien, 5 Abfall­beseitigung, 6 Dienstreisen, 7 Pendlerverkehr, 8 gemietete Verkaufsflächen, 9 Transport zu den Kunden, 11 Nutzung der Produkte, 12 Entsorgung der Endgeräte, 15 Investitionen). Ausgenommen blieben die folgenden Kategorien: Processing of sold products (Kategorie 10), Downstream-­leased assets (Kategorie 13) und Franchises (Kategorie 14). Sie waren nicht relevant, da Swisscom 2016 keine Produkte herstellte, kein Verteilzentrum (Downstream leased assets) unterhielt und keine Franchises betrieb. Die nach Scope 3 resultierenden CO2-Äquivalent-Emissionen betrugen 439’791 Tonnen (Vorjahr 437’516 Tonnen).

Swisscom veröffentlicht einen Klimabericht und lässt den Bericht und das dazugehörende Treibhausgasinventar extern verifizieren. Der Bericht ist nach der Norm ISO 14064 aufgebaut. Er weist nicht nur die CO2-Emissionen aus, sondern auch die Wirkung der Reduktionsmassnahmen im eigenen Unternehmen. Zudem errechnet er die CO2-Emissionen, die sich von Geschäftskunden und Privatkunden vermeiden lassen, sofern diese von my­climate zertifizierte, nachhaltige ICT-Dienstleistungen nutzen. Schliesslich führt der Klimabericht eine Bilanz von CO2-Emissionen und -Ein­sparungen bei den Kunden auf. Das Verhältnis von Einsparungen bei den Kunden zu den Emissionen hat sich gegenüber dem Vorjahr (0,81) leicht verbessert und liegt Ende 2016 bei 0,99.

Siehe unter www.cdp.net

Weiter beteiligt sich Swisscom jährlich am Carbon Disclosure Project (CDP). Die durch das CDP erfassten Informationen über die Emissionen und das Engagement von Swisscom für den Klimaschutz sind auf der CDP-Plattform zugänglich. 2016 war Swisscom weiterhin in der A-Liste und im Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI) aufgeführt.

Siehe unter www.swisscom.ch/​GRI-2016