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Initiative «Schulen ans Internet»

Bereits seit 2002 leistet Swisscom einen substanziellen Beitrag zur Bildungslandschaft in der Schweiz: von 2002 bis 2007 zunächst im Rahmen der Bundesinitiative «Schule im Netz», seit 2008 durch ihre eigene Initiative «Schulen ans Internet» und in Abstimmung mit den zuständigen öffentlichen Stellen. Die Initiative «Schulen ans Internet» reagiert auf die erweiterten Bedürfnisse von Schulen und Kantonen und baut das Angebot laufend aus. Dank ihrer profitieren bereits alle Volks- und Kantonsschulen von einem breitbandigen Internetzugang. Seit Jahren begleitet die Initiative auch die Kindergärten in die digitale Welt, die im Rahmen des interkantonalen HarmoS-Konkordats Teil der Unterstufe werden. Swisscom verfolgt das Ziel, zusammen mit Schulen, Kantonen und Bundesstellen eine nachhaltige und leistungsfähige Architektur der künftigen ICT-Landschaft im Bildungswesen zu schaffen.

Die Anzahl der Institute, die von «Schulen ans Internet» profitieren, ist 2016 leicht zurückgegangen (6’020 Schulen). Denn die Konsolidierung von Schuleinrichtungen schritt an vielen Orten – oft als Folge von Gemeindefusionen – voran. Dessen ungeachtet nahm das Bedürfnis der Schulen nach breitbandigem Internet deutlich zu. Auch im Berichtsjahr profitierten die beteiligten Schulen zunehmend von den Möglichkeiten der Digitalisierung im Unterricht. Die Anzahl der von der Initiative erreichten Schüler und Lehrpersonen blieb unverändert.

Der Aufwand für eine sichere, leistungsstarke Infrastruktur ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. In Übereinkunft mit den Kantonen beteiligen sich die Schulen nach dem Verursacherprinzip an den Kosten für Sicherheitslösungen wie Firewall und Inhaltsfilter. Die Kosten belaufen sich beispielsweise für die Sicherheitsleistungen bei einem kupferbasierten Anschluss pro Schule auf CHF 780 pro Jahr, wobei der Internetzugang kostenlos ist.

Um den steigenden Bedürfnissen von Schulen entgegenzukommen, die noch nicht vom Ausbau des terrestrischen Glasfasernetzes profitieren, bietet Swisscom Schulen neu einen Anschluss über das Mobilnetz an. Wie die übrigen Schulanschlüsse lassen sich diese Anschlüsse an das jeweilige Bildungsnetz und die dahinterstehende zentrale Sicherheitslösung anbinden.

Siehe unter www.swisscom.ch/​sai
WSGE_DP_GR_Schulen_Kurse
WSGE_2_DP_GR_Schulen_Kurse

Swisscom hat in den vergangenen Jahren die Vernetzung mit unterschiedlichen Institutionen des Bildungswesens weiter vorangetrieben. Dies stellt sicher, dass Swisscom die Bedürfnisse von Schulen bei der ICT-Integration rechtzeitig erkennt. Swisscom pflegt ihr Netzwerk in Form von Dialogen und Veranstaltungen besonders mit den folgenden Institutionen:

  • Bildungsserver educa und schweizerischer Bildungsserver educanet
  • Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK)
  • Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsinhalte (SSAB)
  • Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH
  • Syndicat des enseignants romands SER
  • Conférence intercantonale de l’instruction publique (CIIP)
  • Worlddidac Association
  • Pädagogische Hochschulen

Vom 8. bis zum 10. November 2016 haben die Swiss Education Days in Bern stattgefunden. Sie sind der Nachfolgeanlass der Didacta, die durch die Worlddidac Association bisher im Zweijahres­rhythmus in Basel durchgeführt worden ist. Der Wechsel nach Bern ist strategisch bedingt und soll den verstärkten Einbezug der Westschweiz sicherstellen. Swisscom ist seit 2006 Partnerin der Messe. Sie stellt im Rahmen der Swisscom Arena eine Plattform im Zentrum des Messegeländes zur Verfügung, die für Präsentationen, Diskussionen, Referate und Shows genutzt wird. Die Swisscom Arena ist ein weiterer Beleg für die Verbundenheit von Swisscom mit dem schweizerischen Bildungswesen.

Charta zum Bildungssponsoring

Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH hat im November anlässlich der Swiss Education Days die «Charta zu Sponsoring, Förderung und Finanzierung von öffentlicher Bildung durch private Anbieter» vorgestellt. Die Charta ist in Kooperation mit unterschiedlichen Stakeholdern des Bildungs­sektors und mit Vertretern aus der Privatwirtschaft erarbeitet worden. Sie will Schul­leitungen und Lehrpersonen bei der Beurteilung unterstützen, die Sponsoringleistungen von Partnern aus der Privatwirtschaft annehmen. So erachtet es die Charta als nicht angemessen, wenn Schulkinder als Werbefläche zur Verfügung stehen müssen, oder wenn die Nutzung von Userdaten nicht transparent gemacht werden oder nicht den gesetzlichen Vorgaben in einem Kanton entsprechen. Swisscom hat diese Charta als Erstunterzeichnerin unterstützt. Sie erachtet es als legitimes Anliegen, das heikle Feld zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmenspartnern beziehungsweise Sponsoren mit der gebotenen Vorsicht zu handhaben. Zugleich will sie in ihren Aktivitäten vorbildlich agieren und als Muster für andere Unternehmen dienen. Die Sichtbarkeit der Marke Swisscom soll so vornehmlich der Identifikation der Absenderschaft dienen und die Transparenz fördern. Zu keinem Zeitpunkt nutzt Swisscom zu Fremdzwecken Daten, die einzig zu Verwaltungszwecken oder im Rahmen von Sponsoringaktivitäten gewonnen worden sind. Sie verzichtet deshalb an Schulen auf aggressive Werbemassnahmen.