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Umsatz- und Ertragsentwicklung der Segmente

Die Berichterstattung erfolgt nach den drei operativen Geschäftsbereichen Swisscom Schweiz, Fastweb und Übrige operative Segmente sowie dem Bereich Group Headquarters. Swisscom Schweiz ist Marktführerin im Bereich Telekommunikation in der Schweiz. Fastweb ist eines der grössten BreitbandTele­kommunikations­unternehmen in Italien. Die Übrigen operativen Segmente beinhalten vor allem die Bereiche Participations, Health und Connected Living. Group Headquarters umfasst im Wesentlichen die Konzernbereiche. Swisscom Schweiz besteht aus den Kunden­segmenten Privatkunden, Kleine & Mittlere Unternehmen, Grossunternehmen und Whole­sale sowie dem Bereich IT, Network & Innovation.

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Swisscom Schweiz

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   2016   2015   Veränderung
             
Nettoumsatz und Ergebnis
Privatkunden   5’160   5’224   –1,2%
Kleine und Mittlere Unternehmen   1’367   1’370   –0,2%
Grossunternehmen   2’611   2’654   –1,6%
Wholesale   989   956   3,5%
IT, Network & Innovation   129   130   –0,8%
Elimination   (816)   (789)   3,4%
Nettoumsatz   9’440   9’545   –1,1%
             
Privatkunden   2’870   2’933   –2,1%
Kleine und Mittlere Unternehmen   892   907   –1,7%
Grossunternehmen   839   910   –7,8%
Wholesale   388   198   96,0%
IT, Network & Innovation   (1’304)   (1’347)   –3,2%
Elimination   1     100,0%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   3’686   3’601   2,4%
Marge in % Nettoumsatz   39,0   37,7    
Abschreibungen und Wertminderungen   (1’489)   (1’383)   7,7%
Segmentergebnis   2’197   2’218   –0,9%
             
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   1’743   1’799   –3,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   16’573   17’199   –3,6%

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 105 Millionen oder 1,1% auf CHF 9’440 Millionen abgenommen. Der Umsatz mit Telekomdiensten sank als Folge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der sinkenden Preise beim Roaming um CHF 124 Millionen oder 1,8%, der Umsatz im Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden stieg um CHF 31 Millionen oder 2,9%. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) sank im Schweizer Kerngeschäft als Folge der Marktsättigung um 96’000 oder 0,8% auf 12,4 Millionen. Trotzdem konnten die Marktanteile gehalten oder wie beim Swisscom TV sogar gesteigert werden. Mit einem Marktanteil von 32% (Vorjahr 29%) ist Swisscom TV Marktführer. Im Festnetzgeschäft reduzierte sich die Anzahl RGU um 83’000. Der Anstieg bei TV und Breitband wurde durch einen Rückgang bei den Anschlüssen für die Festnetztelefonie überkompensiert. Im Mobilfunk resultierte eine Abnahme um 13’000 Anschlüsse.

Das Betriebs­ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ist um CHF 85 Millionen oder 2,4% auf CHF 3’686 Millionen gestiegen. Im Vorjahr haben Einmalaufwendungen wie die Bildung einer Rückstellung für das laufende Weko-Verfahren zu den Breitbanddiensten das Betriebsergebnis massgeblich beeinflusst. Bereinigt um diese Rückstellung sowie um weitere Sondereffekte wie Rückstellungen für Stellenreduktion und regulatorische Risiken sowie Gewinne aus dem Verkauf von Liegenschaftenresultierte beim EBITDA ein Rückgang um CHF 125 Millionen oder 3,2%. Die Investi­tionen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 56 Millionen oder 3,1% auf CHF 1’743 Millionen. Eine Zunahme bei den Investitionen für den Ausbau der Breitbandnetze wurde in anderen Bereichen über­kompensiert. Der Personal­bestand sank innert Jahresfrist um 626 Vollzeitstellen oder 3,6% auf 16’573. Bereinigt um Unternehmenskäufe nahm die Anzahl Vollzeitstellen um 687 oder 4,0% ab.

Swisscom Schweiz/Nettoumsatz
In Millionen CHF bzw. in Tausend   2016   2015   Veränderung
             
Umsatz nach Dienstleistungen
Umsatz Mobilfunk Einzelverträge   2’614   2’729   –4,2%
Umsatz Festnetz Einzelverträge   1’466   1’731   –15,3%
Umsatz Bündelverträge   2’502   2’234   12,0%
Umsatz Übrige   2’792   2’781   0,4%
Umsatz mit externen Kunden   9’374   9’475   –1,1%
Umsatz mit anderen Segmenten   66   70   –5,7%
Nettoumsatz   9’440   9’545   –1,1%
             
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tausend
Festnetztelefonieanschlüsse   2’367   2’629   –10,0%
Breit­band­anschlüsse Retail   1’992   1’958   1,7%
Swisscom TV-Anschlüsse   1’476   1’331   10,9%
Mobilfunkanschlüsse   6’612   6’625   –0,2%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)   12’447   12’543   –0,8%
Bündelverträge   1’672   1’416   18,1%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse   128   128   0,0%
Breit­band­anschlüsse Wholesale   364   315   15,6%

Der Umsatz mit externen Kunden von Swisscom Schweiz ist um CHF 101 Millionen oder 1,1% auf CHF 9’374 Millionen gesunken. Im Bereich Privatkunden reduzierte sich der Umsatz um CHF 64 Millionen oder 1,2% auf CHF 5’160 Millionen, vor allem als Folge der tieferen Preise beim Roaming. Im Bereich Kleine & Mittlere Unternehmen blieb der Umsatz nahezu stabil (–0,2%). Der Effekt aus den tieferen Preisen beim Roaming wurde durch den zusätzlichen Umsatz aus der Übernahme von search.ch per Mitte 2015 kompensiert. Im Bereich Grossunternehmen sank der Umsatz um CHF 43 Millionen oder 1,6% auf CHF 2’611 Millionen. Während der Umsatz mit Telekomdiensten preisbedingt sank, verzeichnete der Umsatz im Lösungsgeschäft einen Anstieg, allerdings mit einer tieferen Marge. Der Auftragseingang im Grosskundengeschäft nahm wegen des starken Wett­bewerbs um 5,1% auf CHF 2’515 Millionen ab.

Die grosse Nachfrage nach gebündelten Angeboten mit Pauschaltarifen hält an. Ende 2016 nutzten 1,67 Millionen Kunden ein Bündelangebot, was einem Anstieg innert Jahresfrist um 256’000 oder 18,1% entspricht. Der Umsatz mit Bündelverträgen stieg gegenüber dem Vorjahr um CHF 268 Millionen oder 12,0% auf CHF 2’502 Millionen. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) reduzierte sich um 96’000 oder 0,8% auf 12,4 Millionen. Der Bestand an Swisscom TV-­Anschlüssen stieg trotz harter Konkurrenz innert Jahresfrist um 145’000 oder 10,9% auf 1,48 Millionen, wovon 1,18 Millionen auf Abonnemente mit Grundgebühr entfallen. Über 80% der Kunden nutzen den cloudbasierten Dienst Swisscom TV 2.0. Die Anzahl der Breit­band­anschlüsse mit Endkunden erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 34’000 oder 1,7% auf 1,99 Millionen. Die Anzahl der Anschlüsse bei der Festnetztelefonie reduzierte sich um 262’000 oder 10,0% auf 2,37 Millionen, was vor allem auf die Substitution durch den Mobilfunk zurückzuführen ist.

Im Mobilfunkbereich schlägt sich der zunehmend gesättigte Markt auf die Entwicklung des Kunden­bestands nieder. Im Jahresvergleich blieb die Zahl der Mobilfunkanschlüsse stabil bei 6,6 Millionen (–0,2%). Der Bestand an Postpaid-Anschlüssen inklusive Bündelangebote ist um 51’000 gewachsen. Die Zahl der Prepaid-Anschlüsse ging um 64’000 zurück. Im Roaming-Geschäft haben Preissenkungen und die Inkludierung von Roamingvolumen in die Natel-infinity-2.0-Abonnemente den Anstieg des Roamingvolumens weiter beschleunigt. Die damit verbundene Preissenkung beträgt 2016 rund CHF 100 Millionen. Im Jahresvergleich stieg der mobile Datenverkehr um 78%, der Sprachverkehr um 11%. Mit der Einführung von Natel infinity 2.0 im März 2016 profitieren die Kunden von deutlichhöheren Geschwindigkeiten, mehr Roaming und einem unbegrenzten Online-Speicher. Bis Ende 2016haben sich über 1,0 Million Kunden für diese neuen infinity Abonnemente entschieden. Der Kunden­bestand aller Natel-infinity-Abonnemente beträgt 2,4 Millionen, dies entspricht 70% der Anzahl Postpaid- Anschlüsse (ohne Grosskunden).

Swisscom Schweiz/Betriebsaufwand und Segmentergebnis
In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   2016   2015   Veränderung
             
Segmentaufwand nach Kostenarten
Verkehrsgebühren   (459)   (440)   4,3%
Kundenakquisitions- und Kundenbindungskosten   (504)   (459)   9,8%
Übrige direkte Kosten   (1’074)   (1’114)   –3,6%
Direkte Kosten   (2’037)   (2’013)   1,2%
Personalaufwand   (2’413)   (2’502)   –3,6%
Übrige indirekte Kosten   (1’601)   (1’744)   –8,2%
Aktivierte Eigenleistungen und übrige Erträge   297   315   –5,7%
Indirekte Kosten   (3’717)   (3’931)   –5,4%
Segmentaufwand   (5’754)   (5’944)   –3,2%
             
Segmentergebnis
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   3’686   3’601   2,4%
Marge in % Nettoumsatz   39,0   37,7    
Abschreibungen und Wertminderungen   (1’489)   (1’383)   7,7%
Segmentergebnis   2’197   2’218   –0,9%
             
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   1’743   1’799   –3,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   16’573   17’199   –3,6%

Der Segmentaufwand hat um CHF 190 Millionen oder 3,2% auf CHF 5’754 Millionen abgenommen. Die direkten Kosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 24 Millionen oder 1,2% auf CHF 2’037 Millionen. Die Kosten für die Kundengewinnung und Kundenbindung stiegen um CHF 45 Millionen oder 9,8% auf CHF 504 Millionen; dies unter anderem deshalb, weil die TV-Box für hochauflösendes Fernsehen dem Kunden zu einem Vorzugspreis abgegeben wird und nicht mehr im Eigentum von Swisscom verbleibt. Die Verkehrsgebühren nahmen aufgrund der höheren Roamingverkehrsvolumen zu. Die indirekten Kosten sanken um CHF 214 Millionen oder 5,4% auf CHF 3’717 Millionen. Bereinigt um die im Vorjahr gebildeten Rückstellungen im laufenden Weko-Verfahren zu den Breitbanddiensten sowie um weitere Sondereffekte wie gebildete Rückstellungen für Stellen­abbau und regulatorische Risiken sowie Gewinne aus dem Verkauf von Liegen­schaften und Unternehmenserwerbe sanken die indirekten Kosten um 0,7%. Höhere Kosten im Lösungsgeschäft für Grosskunden und für den Doppelbetrieb von Netzen konnten durch Kosteneinsparungen aus Effizienz­steigerungen überkompensiert werden. Swisscom Schweiz erzielte 2016 Kosteneinsparungen von insgesamt CHF 50 Millionen. Der Personalaufwand sank um CHF 89 Millionen oder 3,6% auf CHF 2’413 Millionen, auf vergleichbarer Basis resultierte ein Rückgang um 2,1%. Die Zahl der Mit­arbeitenden sank gegenüber dem Vorjahr um 626 Vollzeitstellen oder 3,6% auf 16’573 Vollzeit­stellen. Bereinigt um Unternehmenskäufe reduzierte sich der Personalbestand als Folge von Effizienz­massnahmen um 687 Vollzeitstellen oder 4,0%. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um CHF 85 Millionen oder 2,4% auf CHF 3’686 Millionen. Auf vergleichbarer Basis nahm der EBITDA um CHF 125 Millionen oder 3,2% ab, dies als Folge tieferer Preise beim Roaming, des Preisdrucks im Grosskundenmarkt und höherer Kosten für die Kunden­gewinnung und Kundenbindung. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 106 Millionen oder 7,7% auf CHF 1’489 Millionen. Diese Zunahme ist vor allem auf die hohe Investitionstätigkeit zurückzuführen. Das Segmentergebnis sank um CHF 21 Millionen oder 0,9% auf CHF 2’197 Millionen.

Fastweb

In Millionen EUR bzw. wie angemerkt   2016   2015   Veränderung
Privatkunden   906   878   3,2%
Geschäftskunden   706   711   –0,7%
Wholesale   175   143   22,4%
Umsatz mit externen Kunden   1’787   1’732   3,2%
Umsatz mit anderen Segmenten   8   4   100,0%
Nettoumsatz   1’795   1’736   3,4%
Segmentaufwand   (1’134)   (1’160)   –2,2%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   661   576   14,8%
Marge in % Nettoumsatz   36,8   33,2    
             
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   581   541   7,4%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   2’468   2’401   2,8%
Breit­band­anschlüsse am Bilanzstichtag in Tausend   2’355   2’201   7,0%
WSGE_DP_GR_ge_Umsatz_Segm_Entw_fwb
WSGE_2_DP_GR_ge_Umsatz_Segm_Entw_fwb

Der Nettoumsatz von Fastweb hat gegenüber dem Vorjahr um EUR 59 Millionen oder 3,4% auf EUR 1’795 Millionen zugenommen. Die Kundenbasis im Breitband­geschäft wuchs innert Jahresfrist trotz eines schwierigen Marktumfelds um 154’000 oder 7,0% auf 2,36 Millionen. Der durchschnitt­liche Umsatz pro Breitbandkunde im Bereich Privatkunden sank als Folge des intensiven Wett­bewerbs gegenüber dem Vorjahr um rund 3%. Dieser Rückgang wurde durch das Kundenwachstum überkompensiert. Entsprechend stieg der Umsatz mit Privatkunden gegenüber dem Vorjahr um EUR 28 Millionen oder 3,2% auf EUR 906 Millionen. Im Markt für Geschäftskunden konnte Fastweb die starke Stellung behaupten. Der Umsatz mit Geschäftskunden sank nur geringfügig um EUR 5 Millionen oder 0,7% auf EUR 706 Millionen. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft nahm um EUR 32 Millionen oder 22,4% auf EUR 175 Millionen zu.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um EUR 85 Millionen oder 14,8% auf EUR 661 Millionen. 2016 hat Fastweb eine Entschädigung von Telecom Italia in Höhe von EUR 55 Millionen als Folge einer aussergerichtlichen Einigung in einem Rechtsstreit erhalten. Im Vorjahr betrug die Entschädigung aus Rechtsstreitigkeiten EUR 15 Millionen. Ohne Entschädigungen aus Rechtsstreitigkeiten erhöhte sich der EBITDA um EUR 45 Millionen oder 8,0% und die Ergebnismarge um 1,5 Prozentpunkte auf 33,8%. Der Personalbestand von Fastweb stieg um 67 Vollzeit­stellen oder 2,8% auf 2’468 Vollzeitstellen, dies getrieben durch die Anstellung externer Mitarbeitender in den technischen Bereichen sowie der Stärkung der Ressourcen im Mobilfunkgeschäft. Der Netzausbau von Fastweb schreitet weiter voran. An die unternehmenseigenen Ultrabreitbandnetze waren Ende 2016 bereits 810’000 Kunden angeschlossen (+25% gegenüber Vorjahr), was rund einem Drittel aller Breitbandkunden von Fastweb entspricht. Das Netz von Fastweb erreicht nun rund 100 Städte in Italien, was einer Abdeckung von 30% oder 7,5 Millionen Haushalten entspricht. Als Folge des forcierten Breitbandausbaus stiegen die Investitionen von Fastweb um EUR 40 Millionen oder 7,4% auf EUR 581 Millionen.

Übrige operative Segmente

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   2016   2015   Veränderung
Umsatz mit externen Kunden   320   340   –5,9%
Umsatz mit anderen Segmenten   274   263   4,2%
Nettoumsatz   594   603   –1,5%
Segmentaufwand   (500)   (534)   –6,4%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   94   69   36,2%
Marge in % Nettoumsatz   15,8   11,4    
             
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   61   48   27,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   1’796   1’723   4,2%
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Die Entwicklung der Übrigen operativen Segmente wird vor allem durch Unternehmensverkäufe im Vorjahr beeinflusst. Im ersten Halbjahr 2015 hat Swisscom die Alphapay AG und den Geschäfts­bereich Swisscom Hospitality veräussert. Dies ist der Hauptgrund für die Abnahme von Umsatz und Segmentaufwand.

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 9 Millionen oder 1,5% auf CHF 594 Millionen abgenommen. Bereinigt um Unternehmensverkäufe nahm der Nettoumsatz um CHF 20 Millionen oder 3,5% zu, vor allem aufgrund höherer Umsätze für Bauleistungen bei cablex. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um CHF 25 Millionen oder 36,2% auf CHF 94 Millionen, hauptsächlich als Folge höherer Umsätze sowie einmaliger Kosten bei cablex im Vorjahr. Die Ergebnismarge verbesserte sich um 4,4 Prozentpunkte auf 15,8%. Der Personalbestand nahm um 73 Vollzeitstellen oder 4,2% auf 1’796 Vollzeitstellen zu, vor allem getrieben durch die Anstellung externer Mitarbeitender bei cablex.

Group Headquarters und Überleitung Vorsorgeaufwand

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 3 Millionen oder 2,6% auf CHF –114 Millionen verbessert. Der Personalbestand sank gegenüber dem Vorjahr um 7,6% auf 290 Vollzeitstellen.

In der Überleitung Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wurde 2016 ein Aufwand von CHF 72 Millionen erfasst (Vorjahr CHF 60 Millionen).