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Zusammenfassung

Der Nettoumsatz von Swisscom ist gegenüber dem Vorjahr um CHF 35 Millionen oder 0,3% auf CHF 11’643 Millionen gesunken. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz um CHF 105 Millionen oder 1,1% auf CHF 9’440 Millionen. Während der Umsatz aus Telekomdiensten als Folge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der sinkenden Preise beim Roaming um CHF 124 Millionen oder 1,8% sank, verzeichnete der Umsatz im Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden einen Anstieg um CHF 31 Millionen oder 2,9%. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) sank im Schweizer Kerngeschäft als Folge der Marktsättigung um 96’000 oder 0,8% auf 12,4 Millionen. Trotzdem konnten die Marktanteile gehalten oder wie beim Swisscom TV sogar gesteigert werden. Der Umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg als Folge des Kundenwachstums um EUR 59 Millionen oder 3,4% auf EUR 1’795 Millionen. Der Kundenbestand von Fastweb im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist um 154’000 oder 7,0% auf 2,4 Millionen.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ist um CHF 195 Millionen oder 4,8% auf CHF 4’293 Millionen gestiegen. Ohne Sondereffektesowie auf Basis konstanter Währungen resultierte beim EBITDA ein Rückgang um CHF 54 Millionen oder 1,2%. Der EBITDA im Schweizer Kern­geschäft sank auf vergleichbarer Basis um CHF 125 Millionen oder 3,2%, bei Fastweb resultierte eine bereinigte Zunahme um EUR 45 Millionen oder 8,0%. Der Reingewinn stieg vor allem als Folge von Sondereffekten um CHF 242 Millionen oder 17,8% auf CHF 1’604 Millionen. Der General­versammlung wird für das Geschäftsjahr 2016 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorgeschlagen.

Die Investitionen haben mit CHF 2’416 Millionen nahezu auf Vorjahresniveau (+0,3%) gelegen. In der Schweiz nahmen die Investitionen um CHF 48 Millionen oder 2,6% auf CHF 1’774 Millionen ab. Ende 2016 waren in der Schweiz mehr als 3,5 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen. Fastweb erhöhte die Investitionen als Folge des anhaltenden Ausbaus der Breitbandnetze um EUR 40 Millionen oder 7,4% auf EUR 581 Millionen.

Der Operating Free Cash Flow ist um CHF 53 Millionen oder 2,9% auf CHF 1’791 Millionen gesunken. Ursache dieses Rückgangs war im Wesentlichen die Zahlung der Weko-Sanktion von CHF 186 Millionen, die im laufenden Verfahren zu den Breitbanddiensten verhängt worden war. Ohne diese Zahlung hätte der Operating Free Cash Flow um CHF 133 Millionen oder 7,2% zugenommen. Die Nettoverschuldung sank gegenüber Ende 2015 um CHF 196 Millionen oder 2,4% auf CHF 7’846 Millionen. Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA verringerte sich von 2,0 auf 1,8.

Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom hat gegenüber dem Vorjahr um 510 Vollzeitstellen oder 2,4% auf 21’127 Vollzeitstellen abgenommen. Der Personalbestand in der Schweiz ist um 593 Vollzeitstellen oder 3,1% auf 18’372 Vollzeitstellen gesunken. Dabei hat die durch Effizienzmassnahmen bedingte Reduktion den Stellenaufbau im Lösungsgeschäft mit Grosskunden und die Anstellung von externen Mitarbeitenden mehr als kompensiert. Fastweb erhöhte den Stellenbestand um 2,8% auf 2’468 Vollzeitstellen.

­Swisscom erwartet für 2017 einen Nettoumsatz von rund CHF 11,6 Milliarden, einen EBITDA von rund CHF 4,2 Milliarden und Investitionen von rund CHF 2,4 Milliarden. Für Swisscom ohne Fastweb wird aufgrund des hohen Wettbewerbs- und Preisdrucks mit einem leicht tieferen Umsatz gerechnet, für Fastweb mit einem leichten Anstieg. Für Swisscom ohne Fastweb wird im Vergleich zum Vorjahr mit einem um rund CHF 100 Millionen tieferen EBITDA gerechnet. Der EBITDA reduziert sich als Folge des Preisdrucks und der Abnahme der Anzahl Festnetztelefonieanschlüsse. Zudem werden höhere Kosten für Roaming erwartet. Positiv beeinflusst wird der EBITDA durch Kosteneinsparungen. Für Fastweb wird mit einem leicht höheren EBITDA gerechnet. Die Investitionen in der Schweiz sowie bei Fastweb werden in Höhe des Vorjahres erwartet. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der General­versammlung 2018 für das Geschäftsjahr 2017 eine unveränderte, attraktive Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.