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Geschäftstätigkeit

Unternehmensprofil

Swisscom beschäftigt über 21’000 Mitarbeitende in Vollzeitstellen, davon rund 18’400 in der Schweiz. Im Ausland ist Swisscom vor allem durch ihre Tochtergesellschaft Fastweb in Italien präsent. Fastweb ist eines der grössten Breitbandunternehmen in Italien. Über 80% des Netto­umsatzes und des Betriebsergebnisses vor Abschreibungen (EBITDA) werden durch die Geschäftstätigkeit in der Schweiz erzielt. Swisscom bietet sämtliche Produkte und Dienste für Festnetz­telefonie, Breitband, Mobilfunk und digitales TV flächendeckend an. Sie sichert im Auftrag des Bundes die Grundversorgung und stellt allen Bevölkerungskreisen schweizweit ein Basisangebot an Fernmeldediensten zur Verfügung. Ihren Grosskunden bietet Swisscom ein umfassendes Angebot an Kommunikationslösungen sowie kundenspezifischen Lösungen. Darüber hinaus ist sie eine führende Anbieterin für die Integration und den Betrieb von IT-Systemen in den Bereichen Out­sourcing, Workplaces, SAP Services und Banking. Kunden beziehen ihre Produkte und Dienste über ganz unterschiedliche Vertriebskanäle. In eigenen Shops sowie bei zahlreichen Partnern erleben sie die Swisscom Produkte und Dienste hautnah und erhalten eine umfassende Beratung. Über die Website von Swisscom lassen sich rund um die Uhr Informationen abrufen und die entsprechenden Produkte und Dienste bestellen.

Im digitalen Kundencenter, das ebenfalls über das Internet zugänglich ist, verwalten Swisscom Kunden selbständig ihre persönlichen Daten, Abonnemente und Rechnungen. Swisscom lebt die Verbundenheit mit ihren Anspruchsgruppen, den Aktionären, den Fremdkapitalgebern, den Mit­arbeitenden, den Lieferanten, der Öffentlichkeit, den Behörden sowie vor allem ihren Kunden. Sie engagiert sich traditionell für die Schweiz und setzt sich dafür ein, dass alle Bürger von den neusten Technologien profitieren. So steht Swisscom für einen lösungsorientierten Ansatz, der sich sowohl am Gemeinwohl als auch an den Unternehmens­interessen orientiert.

Siehe unter www.swisscom.ch

Marke Swisscom

Die Marke Swisscom wird als immaterieller Vermögenswert und als ein wichtiges Element des Reputationsmanagements strategisch gesteuert. Sie unterstützt die Geschäftsaktivitäten von Swisscom optimal und bietet Kunden wie auch Partnern Orientierung. Zudem ist sie Anziehungspunkt und Motivation für bestehende und potenzielle Mitarbeitende.

Die Marke wird konsistent und hochwertig in allen Bereichen eingesetzt. Gleichzeitig muss sie über grosse Flexibilität verfügen: Sie schlägt die Brücke zwischen dem Bekannten und dem Neuen, sie steht gleichermassen für Netz und Infrastruktur, beste Erlebnisse und Unterhaltung wie für ICT und Digitalisierung.

­Swisscom bietet Produkte und Dienste aus dem Kerngeschäft unter der Unternehmensmarke Swisscom an, setzt aber auch auf die Zweitmarke Wingo und die Drittmarke M-Budget. Sie besitzt weitere Marken im Portfolio, die weiterführende Themen- und Geschäftsfelder kennzeichnen. Im Ausland ist Swisscom vor allem in Italien durch die Marke Fastweb präsent. Die strategische Entwicklung und Führung des gesamten Markenportfolios ist integraler Teil der Unternehmens­kommunikation.

WSGE_DP_GR_Marken

Swisscom hat den Anspruch, als einfach, vertrauenswürdig und inspirierend wahrgenommen zu werden und ihren Kunden als bester Begleiter in der vernetzten Welt zur Seite zu stehen. Dies belegen die erfolgreichen Mobilfunk- und Bündelangebote und auch der anhaltende Erfolg des Swisscom TV–Geschäfts. Die daneben von Swisscom betriebenen Marken Teleclub, Kitag und Cinetrade tragen das Ihrige dazu bei, den Konzern im Bereich der Unterhaltung zu positionieren. Weitere fortschrittliche Produkte, die wie die Cloud-Angebote unter der Marke Swisscom oder – wie beispielsweise im E-Commerce-Sektor – unter der Marke siroop auf dem Markt präsent sind, stärken die Positionierung und belegen den Willen, sich stetig weiter zu entwickeln.

Vertrauen und Service bleiben wichtige Elemente, um bestehende Kunden in ihrem Entscheid für Swisscom zu bestärken, neue Kunden zu gewinnen und die Bedeutung von Swisscom für die Schweiz zu unterstreichen: Swisscom ist Teil einer modernen Schweiz, bleibt als Schweizer Unternehmen stets erkennbar und positioniert sich glaubwürdig durch das Thema Verantwortung. All das rundet das positive Image der Marke Swisscom ab und bereichert die vielfältigen Kunden­beziehungen. Nicht zuletzt deshalb erreicht Swisscom Reputationswerte, die weltweit für ein Unternehmen in der Telekommunikationsbranche aussergewöhnlich hoch sind.

Externe Rankings bestätigen dieses Bild. In der von Interbrand durchgeführten Studie «Best Swiss Brands 2016» ist Swisscom im Berichtsjahr zwei Plätze vorgerückt und nun auf Rang vier platziert. Sie zählt somit zu den wertvollsten Schweizer Marken. Ihr monetärer Markenwert beträgt über CHF 5 Milliarden.

Netz- und Informatikinfrastruktur von Swisscom

Netzinfrastruktur Schweiz

Der Breitbandbedarf im Schweizer Fest- und Mobilfunknetz erhöht sich weiter. Denn die Kunden nutzen heute unterschiedliche Geräte für den Zugang zum Internet. Die Basis des Swisscom Netzes bildet die IP-Technologie (Internet-Protokoll). Diese lässt sich über Kupfer- wie über Glasfaser­anschlüsse nutzen. Swisscom plant, alle ihre Produkte und Dienste bis Ende 2017 auf die IP-Technologie umzustellen. Ab 2018 wird die alte Telefonieinfrastruktur schrittweise ausser Betrieb genommen. Heute wechseln monatlich über 60’000 Kunden auf die IP-Technologie, und 75% der Swisscom Kunden nutzen die Vorteile der IP-Produkte. All IP macht Prozesse und Betrieb schneller, flexibler und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Swisscom, die ihrer Geschäftskunden und den Wirtschaftsstandort Schweiz. Die All-IP-Initiative von Swisscom bietet die Grundlage für die Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft.

Die Schweiz verfügt über eine der besten Informations- und Telekommunikations­infrastrukturen der Welt. Gemäss Erhebungen der OECD (OECD Broadband Portal August 2016, Werte Q4 2015) beträgt die Breitbanddurchdringung in der Schweiz 51,9%. Die Schweiz hat damit vor Dänemark und Holland weltweit die höchste Breitbanddurchdringung. Die Spitzenstellung der Schweiz wird ferner durch den «State of the Internet Report» des Technologiedienstleisters Akamai von Oktober 2016 untermauert. Demnach belegt die Schweiz hinsichtlich der Verfügbarkeit von Ultra­breitband im europäischen Vergleich den dritten Platz, im globalen Vergleich den siebten Platz. Im Mobilfunk deckt breitbandige LTE-Technologie mittlerweile 99% der Bevölkerung ab. Swisscom ist dabei sowohl im Fest- als auch im Mobilfunknetz die mit Abstand grösste Netzbetreiberin in der Schweiz.

Um die Ultrabreitbandversorgung in der Schweiz weiter auszubauen, setzt Swisscom auf einen breiten, zukunftsweisenden Technologiemix. Nebst Glasfasern bis in die Wohnungen und Geschäfte (FTTH) spielen dabei vor allem Technologien wie FTTC, FTTS und FTTB eine zentrale Rolle. Kurz gesagt: Die Glasfaser rückt immer näher zum Kunden.

WSGE_DP_GR_Netztopologie

Nicht nur der Aufbau des Netzes unterliegt einem steten Wandel, sondern auch die Art, wie Daten über die verbleibenden Kupferkabel transportiert werden. So verdoppelt sich die Kapazität von Kupferkabeln dank des Vectoring-Verfahrens. Durch G.fast, dem VDSL-Nachfolger, ermöglichen Kupferkabel sogar Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s. G.fast ist im September 2016 im Swisscom Netz erstmals live geschaltet worden. Swisscom ist die erste europäische Telekommunikations­anbieterin, die diese fortschrittliche Technologie implementiert hat. Per Ende 2016 hat Swisscom durch ihren Technologiemix bereits über 3,5 Millionen UltraBreit­band­anschlüsse (mit mehr als 50 Mbit/s) eingerichtet. Davon sind über 2,5 Millionen Anschlüsse mit neusten Glasfasertechnologien erschlossen. Swisscom nimmt damit im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung ein.

2016 hat Swisscom neue strategische Ziele für den Ausbau der Festnetz-Breitbandinfrastruktur festgelegt: Bis Ende 2021 soll die Mehrheit der Einwohner einer jeden Schweizer Gemeinde von höheren Bandbreiten profitieren. So verfügen bis Ende 2021 rund 90% aller Wohnungen und Geschäfte über eine Mindestbandbreite von 80 Mbit/s – rund 85% erreichen gar 100 Mbit/s oder mehr. In Randregionen nimmt Swisscom ihre Verantwortung im Rahmen der Grundversorgung wahr. In gewissen Regionen kann sie dank der neuen Technologie DSL+LTE Bonding zudem die Breitbandversorgung spürbar verbessern. DSL+LTE Bonding kombiniert die Leistung des Fest- mit der­jenigen des Mobilfunknetzes und ermöglicht dadurch ein deutlich besseres Kundenerlebnis.

Swisscom versorgt 99% der Schweizer Bevölkerung mit 4G/LTE. In städtischen Gebieten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen entlang von Strassen und auf stark frequentierten Plätzen sorgen 4G/LTE-Mikrozellen für die notwendige Netzkapazität. In diesem Zusammenhang hat Swisscom eine eigene Antennentechnologie im Festnetzschacht entwickelt, die ab 2016 die Ver­sorgung verbessert. Immer öfter setzt Swisscom ferner in grossen Geschäftsgebäuden und öffentlichen Innenbereichen dedizierte Antennenanlagen ein. Bereits heute ermöglicht die Technologie 4G+ (LTE advanced) in urbanen Gebieten Bandbreiten im mobilen Internet von über 300 Mbit/s. Im April 2016 hat Swisscom das erste Mal erfolgreich 1 Gbit/s über das Mobilfunknetz übertragen und den weiteren technologischen Entwicklungspfad vorgezeichnet. Das Angebot von Swisscom ist damit sowohl im schweizerischen als auch im internationalen Vergleich führend. Ebenso stellt Swisscom mit VoLTE (Voice over LTE; Einführung Juni 2015) und WiFi Calling (Einführung August 2015) hochmoderne IP-basierte Sprachdienste zur Verfügung. Um die steigende Nachfrage der Kunden nach Datenvolumen künftig weiterhin zu befriedigen, baut Swisscom ihr Mobilfunknetz konsequent aus und setzt auf neue Technologien. Da die 22 Jahre alte Mobilfunktechnologie 2G einen wesentlichen Teil der Antennenkapazität benötigt, jedoch nur 0,5% des Daten­verkehrs bewältigt, hat sich Swisscom entschieden, 2G nur noch bis Ende 2020 zu unterstützen.

Siehe unter www.swisscom.ch/​netzabdeckung

Swisscom baut ihr Breitbandnetz, ihr Produktangebot sowie die Anzahl an Antennenstandorten laufend aus. Um die Effizienz und die Anforderungen einer zeitgemässen Raumplanung zu berücksichtigen sowie die Immissionen auf ein Minimum zu reduzieren, setzt Swisscom moderne, bedürfnis­konforme Technologien ein. Sie koordiniert Standortausbauten, soweit möglich, mit anderen Mobilfunkbetreibern und teilt heute knapp einen Viertel ihrer rund 8’400 Antennenstandorte mit anderen Anbietern. Swisscom verfügt per Ende 2016 über rund 5’800 Aussenanlagen und 2’600 Mobilfunkantennen in Gebäuden. Dank rund 4’000 Hotspots in der Schweiz ist Swisscom ferner die führende Netzbetreiberin von öffentlichen, drahtlosen lokalen Netzwerken.

Das Internet der Dinge verbindet längst eine Unzahl von Dingen und Geräten miteinander und mit Menschen. Swisscom baut als erste Anbieterin schweizweit ein ergänzendes Netz für das Internet der Dinge, das sogenannte Low Power Network (LPN). Dieses Netz bildet die Basis für das Internet der Dinge und damit für intelligente Städte, energieeffiziente Gebäude, Machine-to-Machine-Vernetzungen und neue digitale Anwendungen. Der LPN-Grundausbau für 80% der Schweizer Bevölkerung sowie die Verdichtung in den Städten wurde durch Swisscom Ende 2016 abgeschlossen.

Netzinfrastruktur Italien

Die Netzinfrastruktur von Fastweb besteht aus einem Glasfasernetzwerk, das sich über eine Gesamtlänge von rund 44’000 Kilometern erstreckt und damit über 50% der italienischen Bevölkerung erreicht. Teil dieser Infrastruktur ist ein Ultrabreitbandnetz, das mit Fibre To The Home (FTTH) und Fibre To The Street (FTTS) rund 7,5 Millionen Haushalte und Geschäfte (30% der Bevölkerung) abdeckt. Dabei werden dank verbesserter Technologie Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s erreicht. Darüber hinaus stellt Fastweb ihren Kunden Breitband durch Vorleistungsdienste von gut etablierten italienischen Betreibern zur Verfügung.

Im Jahr 2016 lancierte Fastweb einen Plan, bis Ende 2020 die Abdeckung mit Ultrabreitband auf 50% der Bevölkerung zu erhöhen und so 13 Millionen Haushalte und Geschäfte zu erschliessen. Der Netzausbau soll sowohl mit FTTS als auch mit FTTH realisiert werden. Der FTTH-Netzausbau, der bis Ende 2020 rund 3 Millionen Haushalte und Geschäfte in 29 Städten abdecken soll, wird zusammenmit Telecom Italia umgesetzt. Zu diesem Zweck wurde ein Joint Venture gegründet, an dem Fastweb einen Anteil von 20% hält.

Obwohl Fastweb kein eigenes Mobilfunknetz besitzt, bietet sie mobile Dienste aufgrund einer Vereinbarung mit einem anderen Mobilfunkbetreiber (MVNO-Modell) an. Angesichts der Bedeutung von Konvergenzangeboten für das Festnetz und des Anstiegs der Qualität bei den Mobilfunkdiensten hat Fastweb 2016 ihr Netz auf FULL-MVNO aufgerüstet und ist damit nun in der Lage, die SIM-­Karten der Kunden direkt zu verwalten und die Kundenerlebnisse besser zu steuern. Die Markt­einführung erfolgte Anfang 2017.

Informatikinfrastruktur Schweiz

Nicht nur die Bandbreite in den Netzen steigt kontinuierlich, sondern auch die Nutzung von Cloud-Diensten, die Swisscom ihren Kunden anbietet. Bündelangebote wie Natel infinity 2.0 beinhalten Speicherkapazität in der Swisscom Cloud. Die beiden Speicherangebote myCloud und Storebox bringen ein Wachstum der Datenmenge um monatlich 200 Terabytes beziehungsweise bis Ende des Berichtsjahres von 2 Petabytes, die Swisscom für ihre Kunden sicher in der Cloud speichert. Dies kurbelt den jährlichen Datenzuwachs weiter an: Mittlerweile speichert Swisscom insgesamt gegen 40 Petabytes in ihren Rechenzentren.

Der Wandel zur Datenübertragung mittels Internet-Protokoll, das in All-IP-Diensten allgegenwärtig wird, erhöht die Anforderungen an die Standorte, die bisher klassische Telefoniedienste erbracht haben. Im Jahr 2016 hat Swisscom das Rechenzentrum in Lausanne durch moderne IT-Infrastruktur aufgerüstet. Dieses erfüllt jetzt die Anforderungen, die durch die erhöhte Leistungsdichte pro Rack anfallen – wobei sich die entstehende Wärme abführen lässt. Im Rechenzentrum in Lausanne errichtet Swisscom einen Teil ihrer Telco-Cloud, auf der künftig Netzwerkfunktionen virtualisiert abgebildet werden. Damit geht Swisscom einen grossen Zukunftsschritt und bestätigt ihre Rolle als Technologieleaderin im Markt.

Die Erfahrungen im Einsatz von Cloud-Technologien steigen jährlich. Die ersten Cloud-Plattformen, die bei Swisscom im Einsatz stehen, werden schon durch die nächste Generation abgelöst. Der stete Wandel im Markt bestätigt Swisscom in ihrem Bestreben, hochmoderne Technologie einzusetzen, und zwar intern wie extern zum Nutzen der Kunden. Die Industrialisierung der IT schreitet weiter voran und mit ihr die Entwicklung moderner Applikationen, die von den neuen Möglich­keiten der Plattformen profitieren und helfen, Kosten zu sparen. Dennoch wird die alte und neue Technologiewelt noch über Jahre nebeneinander bestehen. Durch die Integration der unter­schiedlichen Technologiegenerationen für die eigenen Bedürfnisse gewinnt Swisscom die not­wendige Erfahrung und das Know-how, um ihre Kunden optimal auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten.

Informatikinfrastruktur von Fastweb

Fastweb betreibt in Italien vier grosse Rechenzentren mit einer Gesamtfläche von 8’000 Quadratmetern. Die IT-Infrastruktur besteht aus rund 5’000 Servern (gleichmässig zwischen virtuellen und physischen Servern aufgeteilt), 750 Datenbanken und 3 Petabytes an Speicherkapazität.

Ein Rechenzentrum wird von einem Technologiepartner verwaltet, der für die Errichtung, Gestaltung und Adaptierung des Zentrums mitsamt den operativen Aspekten der IT-Infrastruktur von Fastweb verantwortlich ist. Zwei Rechenzentren werden hauptsächlich für Geschäftskundendienste genutzt, das heisst für Housing, Hosting oder andere Cloud-basierte Dienste. Eines der Rechenzentren von Fastweb in Mailand wurde als erstes in Italien mit der Tier-IV-Zertifizierung ausgezeichnet – damit wird der höchste Grad an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance prämiert. Es ist voll betriebsfähig und hostet Dienste für Geschäftskunden.

Datenschutz

Die Kundendaten, mit denen Swisscom arbeitet, sind dem Datenschutzgesetz, dem Fernmelde­gesetz und unterschiedlichen kundenspezifischen Geheimhaltungsgesetzen unterstellt. Die Einhaltung des Datenschutzgesetzes und die Wahrung der Geheimhaltung sind zentrale Aufgaben und Anliegen von Swisscom. Sie erhebt, speichert und bearbeitet Personendaten auf der Basis der geltenden Vertragsbestimmungen insbesondere für die Erbringung von Dienstleistungen, für die Abwicklung und Pflege der Kundenbeziehung, für die Rechnungstellung, für die Gewährung einer hohen Dienstleistungsqualität, für die Sicherheit von Betrieb und Infrastruktur sowie für Marketingzwecke. Soweit gesetzlich vorgesehen, erfolgt die Bearbeitung von Personendaten erst mit der erforderlichen Einwilligung der Kunden. Die Kunden haben jederzeit die Möglichkeit, einer Bearbeitung von Personendaten zu widersprechen oder ihre Einwilligung zu widerrufen. Swisscom sensibilisiert und befähigt alle Mitarbeitenden, welche Zugang zu Kundendaten haben, im Rahmen von Trainings zu Daten- und Geheimhaltungsschutz, die hierfür vorgesehenen Compliance-­Massnahmen konsequent umzusetzen.

­Swisscom hat ferner technische Massnahmen ergriffen, um den Daten- und Geheimhaltungsschutz weiter zu verbessern. Sie hat sämtliche Zugriffsrechte auf kritische Kundendaten überprüft und festgelegt. Ferner hat sie ein System eingerichtet, das feststellt, ob Zugriffe auf kritische Kunden­daten rechtmässig erfolgen. Swisscom will wie bis anhin auch in Zukunft die zum Schutz der Daten dienende Technik kontinuierlich weiterentwickeln und die hierfür erforderliche Organisation, die Prozesse und die Schulung ihrer Mitarbeitenden optimieren. Sie ist sich ihrer Verant­wortung bewusst und wird weiterhin mit der nötigen Sensibilität neue Technologien einführen, aktuelle Bedürfnisse aufnehmen und ihre gesellschaftliche Verantwortung als Begleiterin in der vernetzten Welt wahrnehmen.

Swisscom will im Weiteren ihre Kunden bei der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft begleiten. Sie setzt dabei Smart-Data-Projekte für Dritte um. Dabei veräussert sie keine Personendaten, sondern erstellt lediglich auf Basis von anonymisierten Daten Interpretationen und Analysen. Die betroffenen Privatkunden können zudem online im Kundencenter oder telefonisch über die Hotline verhindern, dass die von ihnen gelieferten Daten in Smart-Data-Projekte einfliessen.

Ferner hat Swisscom ein Ethik-Board etabliert. Dieses erfüllt im Unternehmen eine Beratungs­funktion und klärt Fragen der Nachhaltigkeit und Integrität in Prozessen und Anwendungen der Digitalisierung.

Siehe unter www.swisscom.ch/​datenschutz

Schliesslich ist Swisscom bestrebt, über datenschutzrelevante Sachverhalte in allgemein ver­ständlicher Sprache und gebührender Ausführlichkeit zu informieren. Ein eigener Bereich auf der Swisscom Website widmet sich dieser Aufgabe.