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Risikomanagementsystem

Das unternehmensweite Risikomanagement von Swisscom umfasst den gesamten Konzern, berücksichtigt externe wie interne Ereignisse und basiert auf den etablierten Standards COSO II und ISO 31000. Das Risikomanagement von Swisscom erfüllt damit sowohl die unterschiedlichen Anforderungen an die eigene Corporate Governance als auch die Anforderungen des schweize­rischen Gesetzes.

Ziele

Das Risikomanagement von Swisscom bezweckt den Schutz des Unternehmenswerts. Dieser wird sichergestellt durch die Führung eines konzernweiten, angemessenen und anerkannten Risiko­managements, eine zweckmässige, stufengerechte und vollständige Berichterstattung, eine an­gemessene Dokumentation sowie die Pflege einer Unternehmenskultur, die einen bewussten Umgang mit Risiken und Chancen fördert.

Organisation

Der Verwaltungsrat delegiert die Umsetzung des Risikomanagementsystems an den CEO Swisscom AG. Eine zentrale Organisationseinheit Risikomanagement ist dem CFO Swisscom AG unterstellt. Sie koordiniert alle mit Aufgaben des Risikomanagements befassten Organisationseinheiten und führt diese methodisch, soweit dies für die Berichterstattung erforderlich ist. Damit stellt Swisscom ein umfassendes, konzernweit abgestimmtes Risikomanagement und die entsprechende Berichterstattung sicher. Im Rahmen ihrer Funktion haben die mit Risikomanagementaufgaben betrauten Mitarbeitenden ein uneingeschränktes Auskunfts-, Zugangs- und Einsichtsrecht.

­Swisscom setzt für einzelne Risikobereiche spezifische Instrumente ein. So beurteilt und steuert ein Finanzrisikomanagement mittels quantitativer Hilfsmittel (Sensitivitätsanalysen) die Zins- und Währungsrisiken. Spezialisierte Organisationseinheiten überwachen jeweils die Legal-Com­pliance-Risiken beziehungsweise die Risiken der finanziellen Berichterstattung (internes Kontrollsystem).

Prozess

Die wesentlichen Risiken und Chancen von Swisscom werden im Rahmen einer umfassenden Beurteilung identifiziert. Jedem Thema ist ein Verantwortlicher zugewiesen. Swisscom will Risiken und Chancen frühzeitig erkennen, beurteilen, behandeln und darüber hinaus in der strategischen Planung berücksichtigen. Zu diesem Zweck arbeitet die zentrale Organisationseinheit Risiko­management mit der Controlling- und Strategieabteilung sowie mit anderen betroffenen Abteilungen zusammen. Sie erfasst Risiken und Chancen aus den Bereichen Strategie (inklusive Markt), Betrieb (inklusive Finanzen), Com­pliance und finanzielle Berichterstattung. Die Risiken werden hinsichtlich der quantitativen oder qualitativen Auswirkungen im Eintrittsfall bewertet und auf Basis einer Risiko­strategie gesteuert. Swisscom setzt die Auswirkung der Risiken mit den wichtigsten Kennzahlen ins Verhältnis, die in die Berichterstattung einfliessen. Sie überprüft das Risikoprofil vierteljährlich und aktualisiert es. Der Verwaltungsratsausschuss Revision sowie die Konzern­leitung von Swisscom werden halbjährlich über die wesentlichen Risiken, ihre möglichen Auswirkungen und den Massnahmenstatus informiert, der Verwaltungsrat halbjährlich. Die Wirksamkeit der Risiko­strategien sowie der getroffenen Massnahmen wird vierteljährlich beurteilt.

­An­gaben zum internen Kontrollsystem, zum Compliance Management und zur internen Revision finden sich im Corporate-Governance-­Bericht, Kapitel 4.10, Kontrollinstrumente des Verwaltungs­rats gegenüber der Konzernleitung.

Siehe Bericht Seite 118