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Zusammenfassung

In Millionen CHF bzw. wie angemerkt   1.1.–30.9.2017   1.1.–30.9.2016   Veränderung
Nettoumsatz   8’604   8’643   –0,5%
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   3’354   3’307   1,4%
EBITDA in % Nettoumsatz   39,0   38,3    
Betriebsergebnis (EBIT)   1’766   1’691   4,4%
Reingewinn   1’269   1’197   6,0%
Gewinn pro Aktie (in CHF)   24,52   23,15   5,9%
Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte   1’587   1’768   –10,2%
Operating Free Cash Flow   1’672   1’404   19,1%
Nettoverschuldung am Bilanzstichtag   7’868   8’310   –5,3%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen   20’704   21’292   –2,8%

In den ersten neun Monaten 2017 ist der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 39 Millionen oder 0,5% auf CHF 8’604 Millionen gesunken. Im Schweizer Kerngeschäft nahm der Umsatz um CHF 153 Millionen oder 2,2% ab, was auf die rückläufige Festnetztelefonie, den hohen Preisdruck und die zunehmende Marktsättigung zurückzuführen ist. In den ersten neun Monaten 2017 sank der Umsatz mit Telekomdiensten um CHF 130 Millionen oder 2,6%. Diese Entwicklung verstärkte sich im dritten Quartal 2017 mit einem Rückgang von CHF 54 Millionen oder 3,2%, dies vor allem wegen vermehrten Promotionen und sinkenden Roamingerlösen. Dagegen stieg der Umsatz aus Wachstumsfeldern, insbesondere im Lösungsgeschäft bei Grosskunden (+0,9%). Der Umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg um EUR 96 Millionen oder 7,3% auf EUR 1’414 Millionen, eine Folge des Kundenwachstums und höheren Wholesale-Umsätzen.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Swisscom hat um CHF 47 Millionen oder 1,4% auf CHF 3’354 Millionen zugenommen. Diese Zunahme ist vor allem auf den höheren EBITDA von Fastweb zurückzuführen, der um EUR 83 Millionen oder 16,9% auf EUR 573 Millionen stieg. Darin enthalten sind Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 95 Millionen (Vorjahr EUR 55 Millionen). Bereinigt um diese Erträge, erhöhte sich der EBITDA von Fastweb um EUR 43 Millionen oder 9,9%. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte ein Rückgang des EBITDA um CHF 36 Millionen oder 1,3%. Dabei konnte ein Grossteil des Umsatzrückgangs durch aktives Kostenmanagements kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) von Swisscom stieg um CHF 75 Millionen oder 4,4% auf CHF 1’766 Millionen, zurückzuführen auf den höheren EBITDA und auf tiefere Abschreibungen. Als Folge des höheren Betriebsergebnisses stieg der Reingewinn um CHF 72 Mil­lionen oder 6,0% auf CHF 1’269 Millionen.

Die Investitionen von Swisscom haben um CHF 181 Millionen oder 10,2% auf CHF 1’587 Millionen abgenommen. In der Schweiz sanken sie als Folge zeitlicher Verschiebungen beim Netzausbau um CHF 195 Millionen oder 15,1% auf CHF 1’097 Millionen. Der Ausbau der Breit­band­netze schreitet weiter voran. Insgesamt hat Swisscom per Ende September 2017 rund 3,8 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen, davon rund 2,3 Millionen mit mehr als 100 Mbit/s. Bei Fastweb blieben die Investitionen mit EUR 441 Millionen auf einem hohen Niveau. Der Anstieg um 2,6% ist vor allem auf höhere kundengetriebene Investitionen zurückzuführen.

Der Operating Free Cash Flow stieg um CHF 268 Millionen oder 19,1% auf CHF 1’672 Millionen. Im Vorjahr hat die Zahlung der Sanktion von CHF 186 Millionen aus dem laufenden Weko-­Verfahren zu den Breitband­diensten den Cash Flow belastet. Die Nettoverschuldung beläuft sich auf CHF 7’868 Millionen und liegt um CHF 442 Millionen oder 5,3% tiefer als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Mitarbeitenden verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 588 Vollzeitstellen oder 2,8% auf 20’704 Vollzeitstellen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Personalbestand in der Schweiz als Folge des rückläufigen Kerngeschäfts um 674 Vollzeitstellen oder 3,6% auf 17’877 Vollzeitstellen. In den ersten neun Monaten 2017 betrug die Reduktion in der Schweiz 495 Vollzeit­stellen (–2,7%). Mehr als drei Viertel der Reduktion konnte über natürliche Fluktuation und Vakanzenmanagement aufgefangen werden.

Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 bleibt unver­ändert. Swisscom erwartet einen Netto­umsatz von rund CHF 11,6 Milliarden, einen EBITDA von rund CHF 4,3 Milliarden und Investitionen von rund CHF 2,4 Milliarden. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der General­versammlung 2018 für das Geschäftsjahr 2017 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.