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Entwicklung der Segmente


In Mio. CHF
  2. Quartal
2018
  2. Quartal
2017
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2018
  1. Halbjahr
2017
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz
Swisscom Schweiz   2’194   2’241   –2,1%   4’400   4’487   –1,9%
Fastweb   606   511   18,6%   1’180   995   18,6%
Übrige operative Segmente   228   210   8,6%   425   397   7,1%
Group Headquarters   1   1     1   1  
Intersegment-Elimination   (109)   (104)   4,8%   (201)   (190)   5,8%
Nettoumsatz   2’920   2’859   2,1%   5’805   5’690   2,0%
                         
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Swisscom Schweiz   894   924   –3,2%   1’786   1’852   –3,6%
Fastweb   195   279 3   –30,1%   362   434 3   –16,6%
Übrige operative Segmente   47   40   17,5%   86   80   7,5%
Group Headquarters   (31)   (21)   47,6%   (53)   (47)   12,8%
Überleitung Vorsorgeaufwand 2   (14)   (27)   –48,1%   (29)   (47)   –38,3%
Intersegment-Elimination   (6)   (8)   –25,0%   (9)   (12)   –25,0%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   1’085   1’187   –8,6%   2’143   2’260   –5,2%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden im ersten Halbjahr 2018 der Nettoumsatz um CHF 2 Mio. (Swisscom Schweiz CHF 1 Mio.; Fastweb CHF 1 Mio.) und der EBITDA um CHF 33 Mio. (Swisscom Schweiz CHF 18 Mio.; Fastweb CHF 15 Mio.) höher ausgewiesen.
2 Im operativen Ergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.
3 Inklusive Ertrag aus Rechtsverfahren von CHF 102 Mio. (EUR 95 Mio.).

Swisscom Schweiz


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2018
  2. Quartal
2017
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2018
  1. Halbjahr
2017
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz und Ergebnis
Telekomdienste   1’571   1’621   –3,1%   3’129   3’253   –3,8%
Lösungsgeschäft   252   271   –7,0%   520   532   –2,3%
Handelswaren   163   145   12,4%   333   292   14,0%
Wholesale   145   135   7,4%   286   273   4,8%
Übrige Umsätze   43   50   –14,0%   92   99   –7,1%
Umsatz mit externen Kunden   2’174   2’222   –2,2%   4’360   4’449   –2,0%
Umsatz mit anderen Segmenten   20   19   5,3%   40   38   5,3%
Nettoumsatz   2’194   2’241   –2,1%   4’400   4’487   –1,9%
Direkte Kosten   (455)   (436)   4,4%   (914)   (876)   4,3%
Indirekte Kosten   (845)   (881)   –4,1%   (1’700)   (1’759)   –3,4%
Segmentaufwand   (1’300)   (1’317)   –1,3%   (2’614)   (2’635)   –0,8%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   894   924   –3,2%   1’786   1’852   –3,6%
Marge in % Nettoumsatz   40,7   41,2       40,6   41,3    
Abschreibungen und Wertminderungen   (384)   (379)   1,3%   (762)   (746)   2,1%
Segmentergebnis   510   545   –6,4%   1’024   1’106   –7,4%
                         
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tsd.
Festnetztelefonie­anschlüsse               1’906   2’208   –13,7%
Breitbandschlüssse Retail               2’028   1’989   2,0%
Swisscom TV-Anschlüsse               1’501   1’447   3,7%
Mobilfunkanschlüsse               6’615   6’593   0,3%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)               12’050   12’237   –1,5%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse               95   116   –18,1%
Breit­band­anschlüsse Wholesale               462   402   14,9%
                         
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               711   719   –1,1%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               14’587   15’420   –5,4%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden im ersten Halbjahr 2018 der Nettoumsatz um CHF 1 Mio. und der EBITDA um CHF 18 Mio. höher ausgewiesen.

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz sank im ersten Halbjahr 2018 als Folge des anhaltenden Rückgangs bei der traditionellen Festnetztelefonie und des Preisdrucks um CHF 87 Mio. oder 1,9% auf CHF 4’400 Mio. Der Umsatz mit Telekomdiensten sank um CHF 124 Mio. oder 3,8% auf CHF 3’129 Mio. Vom Rückgang entfallen CHF 95 Mio. (–3,5%) auf den Bereich Privatkunden und CHF 29 Mio. (–5,2%) auf den Bereich Enterprise Customers. Die Anzahl Festnetztelefonie­anschlüsse sank innert Jahresfrist um 302 Tsd. oder 13,7% auf 1,91 Mio. Die Teilnehmerentwicklung im Mobilfunk blieb im gesättigten Markt weiterhin flach. Im ersten Halbjahr 2018 ist Swisscom bei den Postpaid-Angeboten leicht gewachsen (+7 Tsd.), die Anzahl Prepaid-­Kunden ging dagegen zurück (–29 Tsd.). Der Trend zum Bündelangebot inOne hält weiter an. Per Ende Juni 2018 zählte das Bündelangebot inOne rund 1,89 Mio. (+550 Tsd. im ersten Halbjahr). Weiter stieg die Zahl der Breit­band­anschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 39 Tsd. auf 2,03 Mio. Der Bestand an TV-Anschlüssen erhöhte sich innert Jahresfrist um 54 Tsd. auf über 1,5 Mio.

Der Segmentaufwand hat um CHF 21 Mio. oder 0,8% auf CHF 2’614 Mio. abgenommen. Dabei liegen die direkten Kosten über dem Vorjahr, die indirekten Kosten liegen tiefer. Die Zunahme der direkten Kosten um CHF 38 Mio. oder 4,3% auf CHF 914 Mio. ist auf volumenbedingt höhere Kosten für Handelswaren zurück­zuführen. Die indirekten Kosten nahmen um CHF 59 Mio. oder 3,4% auf CHF 1’700 Mio. ab. Dies ist hauptsächlich auf den tieferen Personal­bestand und tiefere Kosten für externe Mitarbeiter zurück­zuführen. Der Personalbestand reduzierte sich aufgrund von Effizienzmassnahmen innert Jahresfrist um 833 Vollzeitstellen oder 5,4% auf 14’587, wovon 570 Vollzeitstellen im ersten Halbjahr 2018. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen reduzierte sich um CHF 66 Mio. oder 3,6% auf CHF 1’786 Mio. Die Investitionen blieben mit CHF 711 Mio. (–1,1%) nahezu stabil. Der Ausbau der Breitbandnetze schreitet weiter voran. Ende Juni 2018 sind in der Schweiz über 4,0 Mio. Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen, davon rund 2,7 Mio. mit mehr als 100 Mbit/s.

Fastweb


In Mio. EUR bzw. wie angemerkt
  2. Quartal
2018
  2. Quartal
2017
 
Veränderung
  1. Halbjahr
2018
  1. Halbjahr
2017
 
Veränderung
Privatkunden   264   238   10,9%   521   470   10,9%
Geschäftskunden   188   173   8,7%   368   341   7,9%
Wholesale   66   57   15,8%   119   108   10,2%
Umsatz mit externen Kunden   518   468   10,7%   1’008   919   9,7%
Umsatz mit anderen Segmenten   1   2   –50,0%   3   4   –25,0%
Nettoumsatz   519   470   10,4%   1’011   923   9,5%
Segmentaufwand   (353)   (212) 2   66,5%   (701)   (520) 2   34,8%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)   166   258 2   –35,7%   310   403 2   –23,1%
Marge in % Nettoumsatz   32,0   54,9       30,7   43,7    
Abschreibungen und Wertminderungen   (121)   (130)   –6,9%   (250)   (261)   –4,2%
Segmentergebnis   45   128   –64,8%   60   142   –57,7%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               297   302   –1,7%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen               2’483   2’494   –0,4%
Breit­band­anschlüsse in Tsd.               2’500   2’411   3,7%
Mobilfunkanschlüsse in Tsd.               1’280   880   45,5%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden im ersten Halbjahr 2018 der Nettoumsatz um EUR 1 Mio. und der EBITDA um EUR 13 Mio. höher ausgewiesen.
2 Inklusive Ertrag aus Rechtsverfahren von EUR 95 Mio.

Im ersten Halbjahr 2018 ist der Nettoumsatz von Fastweb um EUR 88 Mio. oder 9,5% auf EUR 1’011 Mio. gestiegen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Marktumfeld um 89 Tsd. oder 3,7% auf 2,5 Mio. Auch im Mobilfunk wächst Fastweb. Die Anzahl Mobilfunkanschlüsse steigt innerhalb eines Jahres um 400 Tsd. oder 45,5% auf 1,3 Mio. Trotz des intensiven Wettbewerbs im Bereich Privatkunden konnte der durchschnittliche Umsatz pro Breitbandkunde im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert werden. Der Umsatz mit Privat­kunden stieg getrieben durch das Kundenwachstum gegenüber dem Vorjahr um EUR 51 Mio. oder 10,9% auf EUR 521 Mio. Im Markt für Geschäftskunden behauptete Fastweb die starke Stellung trotz des hohen Wett­bewerbsdrucks. Der Umsatz mit Geschäftskunden stieg um EUR 27 Mio. oder 7,9% auf EUR 368 Mio. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft nahm um EUR 11 Mio. oder 10,2% auf EUR 119 Mio. zu.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen nahm um EUR 93 Mio. oder 23,1% auf EUR 310 Mio. ab. Im zweiten Quartal 2017 sind Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 95 Mio. enthalten. Auf vergleichbarer Basis stieg der EBITDA um 4,9%. Die Zunahme als Folge des höheren Umsatzes wurde teilweise durch einen Einmal­effekt aus der Anpassung regulatorischer Bedingungen im Vorjahr kompensiert. Die vergleichbare EBITDA-Marge sank um 1,5 Prozentpunkte auf 31,9%. Der Ausbau der Ultrabreitbandnetze wird in Italien wie geplant fortgesetzt. Die Investitionen bleiben dabei mit EUR 297 Mio. wie im Vorjahr auf einem hohen Niveau. Der Personalbestand von Fastweb liegt mit 2’483 Vollzeitstellen ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres.

Übrige operative Segmente

Der Nettoumsatz der Übrigen operativen Segmente hat gegenüber dem Vorjahr um CHF 28 Mio. oder 7,1% auf CHF 425 Mio. zugenommen. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Umsätzen aus Bauleistungen von cablex. Das Segmentergebnis vor Abschreibungen lag mit CHF 86 Mio. 7,5% über dem Vorjahr. Dies entspricht einer Ergebnismarge von 20,2%. Der Personal­bestand nahm um 22 Vollzeitstellen auf 2’563 Vollzeitstellen ab. Dies ist getrieben durch den Verkauf ausländischer Konzerngesellschaften als Folge einer Bereinigung des Portfolios.