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Entwicklung der Segmente


In Mio. CHF
  3. Quartal
2018
  3. Quartal
2017
 
Veränderung
  1.1.–
30.9.2018
  1.1.–
30.9.2017
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz
Swisscom Schweiz   2’191   2’250   –2,6%   6’591   6’737   –2,2%
Fastweb   577   556   3,8%   1’757   1’551   13,3%
Übrige operative Segmente   229   215   6,5%   654   612   6,9%
Group Headquarters     1   –100,0%   1   2   –50,0%
Intersegment-Elimination   (113)   (108)   4,6%   (314)   (298)   5,4%
Nettoumsatz 1   2’884   2’914   –1,0%   8’689   8’604   1,0%
                         
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
Swisscom Schweiz   875   909   –3,7%   2’661   2’761   –3,6%
Fastweb   198   194   2,1%   560   628   –10,8%
Übrige operative Segmente   53   49   8,2%   139   129   7,8%
Group Headquarters   (20)   (24)   –16,7%   (73)   (71)   2,8%
Überleitung Vorsorgeaufwand 2   (17)   (28)   –39,3%   (46)   (75)   –38,7%
Intersegment-Elimination   (1)   (6)   –83,3%   (10)   (18)   –44,4%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 1   1’088   1’094   –0,5%   3’231   3’354   –3,7%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden in den ersten neun Monaten 2018 der Nettoumsatz um CHF 4 Mio. (Swisscom Schweiz CHF 3 Mio.; Fastweb CHF 1 Mio.) und der EBITDA um CHF 50 Mio. (Swisscom Schweiz CHF 28 Mio.; Fastweb CHF 22 Mio.) höher ausgewiesen.
2 Im operativen Ergebnis der Segmente sind als Vorsorgeaufwand die ordentlichen Arbeitgeberbeiträge enthalten. Die Differenz zum Vorsorgeaufwand nach IAS 19 wird als Überleitungsposition ausgewiesen.

Swisscom Schweiz


In Mio. CHF bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2018
  3. Quartal
2017
 
Veränderung
  1.1.–
30.9.2018
  1.1.–
30.9.2017
 
Veränderung
                         
Nettoumsatz und Ergebnis
Telekomdienste   1’560   1’615   –3,4%   4’689   4’868   –3,7%
Lösungsgeschäft   248   264   –6,1%   768   796   –3,5%
Handelswaren   171   142   20,4%   504   434   16,1%
Wholesale   148   157   –5,7%   434   430   0,9%
Übrige Umsätze   45   49   –8,2%   137   148   –7,4%
Umsatz mit externen Kunden   2’172   2’227   –2,5%   6’532   6’676   –2,2%
Umsatz mit anderen Segmenten   19   23   –17,4%   59   61   –3,3%
Nettoumsatz 1   2’191   2’250   –2,6%   6’591   6’737   –2,2%
Direkte Kosten   (494)   (491)   0,6%   (1’408)   (1’367)   3,0%
Indirekte Kosten   (822)   (850)   –3,3%   (2’522)   (2’609)   –3,3%
Segmentaufwand   (1’316)   (1’341)   –1,9%   (3’930)   (3’976)   –1,2%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 1   875   909   –3,7%   2’661   2’761   –3,6%
Marge in % Nettoumsatz   39,9   40,4       40,4   41,0    
Abschreibungen und Wertminderungen   (376)   (369)   1,9%   (1’138)   (1’115)   2,1%
Segmentergebnis   499   540   –7,6%   1’523   1’646   –7,5%
                         
Operationelle Daten am Bilanzstichtag in Tsd.
Festnetztelefonie­anschlüsse               1’846   2’128   –13,3%
Breitbandschlüssse Retail               2’030   2’000   1,5%
Swisscom TV-Anschlüsse               1’510   1’453   3,9%
Mobilfunkanschlüsse               6’590   6’582   0,1%
Umsatz generierende Einheiten (RGU)               11’976   12’163   –1,5%
Entbündelte Teilnehmeranschlüsse               91   114   –20,2%
Breit­band­anschlüsse Wholesale               472   419   12,6%
                         
Investitionen und Personalbestand
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               1’102   1’083   1,8%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen in Tsd.               14’550   15’307   –4,9%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden in den ersten neun Monatenl 2018 der Nettoumsatz um CHF 3 Mio. und der EBITDA um CHF 28 Mio. höher ausgewiesen.

Der Nettoumsatz von Swisscom Schweiz sank in den ersten neun Monaten 2018 um CHF 146 Mio. oder 2,2% auf CHF 6’591 Mio. Der Umsatz mit Telekomdiensten nahm als Folge der rückläufigen Festnetztelefonie und des Preisdrucks um CHF 179 Mio. oder 3,7% auf CHF 4’689 Mio. ab. Vom Rückgang entfallen CHF 133 Mio. (–3,3%) auf den Bereich Privatkunden und CHF 46 Mio. (–5,5%) auf den Bereich Enterprise Customers. Der Nettoumsatz im Lösungsgeschäft sank als Folge des starken Wettbewerbs und tieferer Volumen im Bereich Banking um CHF 28 Mio. oder 3,5% auf CHF 768 Mio. Die Zunahme des Handelswarenumsatzes um CHF 70 Mio. oder 16,1% auf CHF 504 Mio. ist vor allem auf eine höhere Anzahl verkaufter Mobilfunkgeräte zurückzuführen. Der Bereich Enterprise Customers verzeichnete in den ersten neun Monaten 2018 einen Auftragseingang von rund CHF 1,5 Mrd. (+16,3%).

Der Bestand der Umsatz generierenden Einheiten sank vor allem aufgrund der rückläufigen Festnetztelefonie um 187 Tsd. oder 1,5% auf 12 Mio. Die Anzahl Festnetztelefonie­anschlüsse nahm innert Jahresfrist um 282 Tsd. oder 13,3% auf 1,85 Mio. ab. Die Teilnehmerentwicklung im Mobilfunk blieb im gesättigten Markt weiterhin flach. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zahl der Mobilfunkanschlüsse mit 6,6 Mio. (+0.1%) stabil gehalten werden. Der Bestand der Postpaid-Anschlüsse stieg um 66’000, bei den Prepaid-Anschlüssen sank er um 58’000. Bei den Bündel­produkten hält der Trend zu inOne weiter an. Per Ende September 2018 zählte inOne rund 2,12 Mio. Kunden (+779 Tsd. in den ersten neun Monaten 2018). Zudem konnte die Zahl der Breit­band­anschlüsse und TV-Anschlüsse weiter gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Bestand der Breit­band­anschlüsse um 30 Tsd. oder 1,5% auf 2,03 Mio., derjenige der Swisscom TV-Anschlüsse wuchs um 57 Tsd. oder 3,9% auf 1,51 Mio.

Der Segmentaufwand sank um CHF 46 Mio. oder 1,2% auf CHF 3’930 Mio. Der Zunahme der direkten Kosten stand eine Abnahme der indirekten Kosten gegenüber. Die Zunahme der direkten Kosten um CHF 41 Mio. oder 3,0% auf CHF 1’408 Mio. ist auf volumenbedingt höhere Kosten für Handelswaren zurück­zuführen. Die indirekten Kosten nahmen als Folge von Kosteneinsparungen um CHF 87 Mio. oder 3,3% auf CHF 2’522 Mio. ab. Die Kosten­einsparungen werden hauptsächlich über Vereinfachungen der Arbeitsabläufe und über eine anhaltende Reduktiondes Stellenangebots in rückläufigen Geschäftsbereichen realisiert. Der Personalbestand reduzierte sich innert Jahres­frist um 757 Vollzeitstellen oder 4,9% auf 14’550, wovon 607 Vollzeitstellen in den ersten neun Monaten 2018. Die Kosteneinsparungen konnten den Umsatzrückgang teilweise kompensieren. Entsprechend sank das Segment­ergebnis vor Abschreibungen um CHF 100 Mio. oder 3,6% auf CHF 2’661 Mio. Die Investitionen blieben mit CHF 1’102 Mio. (+1,8%) auf dem Niveau des Vorjahres.

Fastweb


In Mio. EUR bzw. wie angemerkt
  3. Quartal
2018
  3. Quartal
2017
 
Veränderung
  1.1.–
30.9.2018
  1.1.–
30.9.2017
 
Veränderung
Privatkunden   264   253   4,3%   785   723   8,6%
Geschäftskunden   190   177   7,3%   558   518   7,7%
Wholesale   49   58   –15,5%   168   166   1,2%
Umsatz mit externen Kunden   503   488   3,1%   1’511   1’407   7,4%
Umsatz mit anderen Segmenten   2   3   –33,3%   5   7   –28,6%
Nettoumsatz 1   505   491   2,9%   1’516   1’414   7,2%
Segmentaufwand   (332)   (321)   3,4%   (1’033)   (841)   22,8%
Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 1   173   170   1,8%   483   573   –15,7%
Marge in % Nettoumsatz   34,3   34,6       31,9   40,5    
Abschreibungen und Wertminderungen   (123)   (128)   –3,9%   (373)   (389)   –4,1%
Segmentergebnis   50   42   19,0%   110   184   –40,2%
           
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte               432   441   –2,0%
Personalbestand am Bilanzstichtag in Vollzeitstellen               2’470   2’509   –1,6%
Breit­band­anschlüsse in Tsd.               2’518   2’421   4,0%
Mobilfunkanschlüsse in Tsd.               1’324   989   33,9%
1 Ab 1. Januar 2018 wendet Swisscom IFRS 15 «Umsätze aus Verträgen mit Kunden» an. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Ohne die Anwendung von IFRS 15 würden in den ersten neun Monaten 2018 der Nettoumsatz um EUR 1 Mio. und der EBITDA um EUR 19 Mio. höher ausgewiesen.

In den ersten neun Monaten 2018 ist der Nettoumsatz von Fastweb dank des Kundenwachstums um EUR 102 Mio. oder 7,2% auf EUR 1’516 Mio. gestiegen. Die Kundenbasis im Breitbandgeschäft wuchs innert Jahresfrist trotz einem schwierigen Marktumfeld um 97 Tsd. oder 4,0% auf 2,52 Mio. Auch im Mobilfunk wächst Fastweb. Die Anzahl Mobilfunkanschlüsse stieg innerhalb eines Jahres um 335 Tsd. oder 33,9% auf 1,32 Mio. Trotz des intensiven Wettbewerbs im Bereich Privatkunden konnte der durchschnittliche Umsatz pro Breitbandkunde im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert werden. Der Umsatz mit Privat­kunden stieg als Folge des Kundenwachstums um EUR 62 Mio. oder 8,6% auf EUR 785 Mio. Im Markt für Geschäftskunden behauptete Fastweb die starke Stellung trotz des hohen Wett­bewerbsdrucks. Der Umsatz mit Geschäftskunden stieg um EUR 40 Mio. oder 7,7% auf EUR 558 Mio. Der Umsatz im Whole­sale-Geschäft erhöhte sich um EUR 2 Mio. oder 1,2% auf EUR 168 Mio.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen sank um EUR 90 Mio. oder 15,7% auf EUR 483 Mio. Im Vorjahr sind Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 95 Mio. enthalten. Auf vergleichbarer Basis stieg der EBITDA um 5,0%, die vergleichbare EBITDA-Marge sank um 0,7 Prozentpunkte auf 33,1%. Die Zunahme als Folge des Umsatzwachstums wurde teilweise durch einen Einmaleffekt aus den regulatorischen Bedingungen im Vorjahr kompensiert. Der Ausbau der Ultrabreitbandnetze wird in Italien wie geplant fortgesetzt. Die Investitionen bleiben dabei mit EUR 432 Mio. (–2,0%) wie im Vorjahr auf einem hohen Niveau. Der Personalbestand von Fastweb liegt mit 2’470 Vollzeitstellen (–1,6%) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.