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Zusammenfassung

Der Nettoumsatz von Swisscom ist um 1,6% oder CHF 89 Mio. auf CHF 5’494 Mio. gesunken und das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 5,4% oder CHF 126 Mio. auf CHF 2’191 Mio. Bildungen von Rückstellungen für Rechtsverfahren und Anpassungen bei der Personalvorsorge (im Vorjahr) sowie die Währungs­umrechnung haben Umsatz und EBITDA beeinflusst. Auf vergleichbarer Basis und zu konstanten Währungen blieb der Nettoumsatz nahezu stabil (–0,1%), beim EBITDA ergibt sich eine Zunahme um 1,0%. Der konsolidierte Reingewinn von CHF 785 Mio. liegt deutlich unter dem Vorjahr (–25,0% oder CHF –261 Mio.). Sondereffekte im laufenden Jahr und im Vorjahr haben den EBITDA und das Finanzergebnis beeinflusst. Ohne diese Sondereffekte hätte ein höherer Reingewinn resultiert. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 bleibt unverändert.

Im Schweizer Kerngeschäft (Swisscom Schweiz) reduzierte sich der Nettoumsatz um 0,2% oder CHF 9 Mio. auf CHF 4’094 Mio. Der anhaltende Wettbewerbs- und Preisdruck führte weiterhin zu einem Umsatzrückgang bei den Telekomdiensten. Dieser reduzierte sich um 1,6% oder CHF 44 Mio. auf CHF 2’722 Mio. Hingegen erhöhte sich der Umsatz im Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um 7,7% oder CHF 42 Mio. auf CHF 589 Mio. Der Netto­umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg in Lokalwährung um 1,5% oder EUR 18 Mio. auf EUR 1’199 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte beim EBITDA ein Rückgang um 2,7% oder CHF 49 Mio. auf CHF 1’748 Mio. Auf angepasster Basis ergibt sich ein Anstieg um 0,6%. Der Umsatzrückgang bei den Telekomdiensten konnte dank des Wachstums im Lösungsgeschäft und den laufenden Effizienzsteigerungen überkompensiert werden. Bei Fastweb stieg der EBITDA in Lokalwährung um 4,9% oder EUR 19 Mio. auf EUR 403 Mio.

Die Investitionen von Swisscom reduzierten sich um 2,8% oder CHF 30 Mio. auf CHF 1’053 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft blieben die Investitionen nahezu stabil bei CHF 755 Mio. (+0,3%). Die Investitionen in die Breitband- und Mobilfunknetze reduzierten sich, die Investitionen in die übrige Infrastruktur nahmen zu. Auch bei Fastweb blieben die Investitionen in Lokalwährung mit EUR 299 Mio. nahezu stabil (–0,7%).

Der Operating Free Cash Flow Proxy sank um 8,4% oder CHF 91 Mio. auf CHF 992 Mio., was vor allem auf den tieferen EBITDA zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung blieb mit CHF 8’538 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (–0,4%). Die Zahl der Mitarbeitenden von Swisscom ist mit 19’067 Vollzeitstellen nahezu unverändert (–0,2%). In der Schweiz reduzierte sich der Personalbestand innert Jahresfrist um 0,6% oder 90 Vollzeitstellen auf 15’874 Vollzeitstellen.

Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 bleibt unverändert. Swisscom erwartet einen Nettoumsatz von CHF 11,1 bis 11,2 Mrd., einen EBITDA von rund CHF 4,4 Mrd. sowie Investitionen von rund CHF 2,3 Mrd. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2023 für das Geschäftsjahr 2022 eine unveränderte Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.